20 Things To Write A Good Essay

How and why to write a first class introduction

Der Umlaut erscheint im VIII Jh. in den nordfrdnkischen Dialekten, dann verbreitete er sich sdwdrts. Aber es gab im Ahd. viele Hinderungen fr die Entwicklung des Umlauts a> e: wurde nicht umgelautet vor ht, hs, rw.

Im Frdnkischen vollzieht sich der Bergang Yu> d im IX-XII Jh. Im XII-XIV Jh. erfayat er auch die niederdeutschen Dialekte. Deshalb wird der Bergang Yu> d in die Lautverschiebung nicht eingeschlossen.

Von den wichtigsten Wandlungen im phonologischen System der deutschen Sprache in der historischen oder literarischen Zeit (vom VIII - XX Jh.) sind folgende zu nennen: die oder ahd. Lautverschiebung, der Umlaut, die Abschwdchung der unbetonten Vokale, die Diphtongierung, die Monophthongierung und die Dehnung und die Krzung der Vokale.

Die Umlauthinderungen wurden zu Beginn der mhd. Periode beseitigt, so daya seit dem XII Jh. auch hier der Umlaut eintrat. Er wurde als bezeichnet (der sogenannte Sekunddrumlaut): mdhtig, wdhset, gdrwat u.a.

Die Diphtongierung ergreift nur einen Dialekt des Oberdeutschen - das Sdfrdnkische. Alle anderen oberdeutschen Dialekte bewahren die alten Diphtonge mit der Tendenz zur Entlabialisierung: z.B. schen fr schtsn, glik fr Glck.

Einen starken Anstoya zur beginnenden Herausbildung der gemeindeutschen Literatursprache gaben die Reformation und der Bauernkrieg in Deutschland (1517-1525, 1524-1525). Der Kampf gegen die Groyafeudalen und die pdpstliche Kirche erfayate alle Klassen der Gesellschaft. Breite Volksmassen beteiligten sich aktiv am ideoligischen Streit um religitss-politische Probleme. Im Zusammenhang damit wurde die deutsche Sprache zum erstenmal zur Sprache der Propaganda unter den breiten Volksmassen. Das ganze Land wurde von religitss-politischen Pamphleten, Agitationsschriften, satirischen Schriften, Aufrufen, politischen und agitorischen Flugschriften in Prosa, Versen und in Form von Dialogen berflutet.

Im Althochdeutschen und zu Beginn des Mittelhochdeutschen war w ein bilabialer Halbvokal, was die Formen ahd. Gen "See" seo. skwes, mhd. se, G. sewes bezeugen (der Halbvokal w wurde im Wortauslaut vokalisiert), (auch heute Virchow, Pankow).

Die Umwandlung im Konsonantensystem der hochdeutschen Territorialdialekten begann im V/VI Jh.u.Z. im Bairischen und Alemanischen und erfayate in der Folgezeit, zwischen 800 und 1200, auch das Frdnkische. In ihrer Ausbreitung nordwdrts verlor sie allmdhlich an Intensitdt und machte schlieyalich vor der Grenze des Niederdeutschen halt. Durch ihre Abstufungen schuf sie sehr bedeutende lautliche Unterschiede zwischen den einzelnen ahd Dialekten, die auch heute zu den wesentlichen differenzierenden Merkmalen einzelner hochdeutscher Mundarten zdhlen. Zugleich stellte die ahd Lautverschiebung alle hochdeutschen Mundarten dem Niederdeutschen entgegen. Die Lautverschiebung prdgt auch das Konsonantensystem der deutschen Literatursprache.

Ein anderer Vokalwechsel ist die Brechung. Das ist ein assimilatorischer Vokalwandel, auch Vokalharmonie genannt. Die Brechung ist die Hebung bzw. Senkung der Stammsilbenvokale unter dem Einfluya der Vokale der nachfolgenden Silben, also eine regressive Assimilation. Sie war allen altgermanischen Sprachen eigen.

So wurden die umgelauteten Vokale aus den Varianten der Phoneme zu selbstdndigen Phonemen (d.h. sie bernahmen eine sinnunterscheidende Funktion) wurden phonologisiert. Der Umlaut ist der Bergang der Vokale der vorderen Reihe e, c, unter der Einwirkung von i/j der folgenden Silbe. Deshalb nennt man ihn noch i-Umlaut.

Die Diphtongierung, die Erweiterung der alten Diphtonge ei, ou und die Monophtongierung hatten eine groyae Bedeutung fr die werdende gemeindeutsche Sprache. Sie prdgen das phonologische System der deutschen Literatursprache. Sie prdgen das phonologische System der deutschen Literatursprache der Gegenwart.

Einige Neuerungen im System vokalischer Phoneme waren in den einzelnen Territorialdialekten bereits in der mhd. Zeit entstanden, aber sie bekamen erst in der fnhd Sprachperiode allgemeinere Ausbreitung und prdgten somit das fnhd. phonologische System. In der Folgezeit bestimmten sie den Charakter des Nhd.